Benzinsparend fahren

Tipps & Tricks
Preisanzeige Benzin

Nach der praktischen Fahrprüfung ist vor dem Benzinsparen. Denn Benzin ist teuer. Seit geraumer Zeit sogar sehr teuer. Wer viel Auto fährt, wird dies eher früher als später schmerzhaft feststellen. Umso wichtiger ist es deshalb, so benzinsparend wie möglich unterwegs zu sein, nicht nur wegen der finanziellen Ersparnis, sondern auch aus ökologischen Gründen. Denn je niedriger der Verbrauch, desto niedriger ist auch der CO2-Ausstoss. Es gibt zahlreiche Tipps und Tricks, wie du Benzin sparen kannst. Wir haben die Wichtigsten für dich zusammengefasst.

Benutze das Auto nur dann, wenn es Sinn ergibt

Unser erster Tipp ist simpel – aber äusserst effektiv um benzinsparend zu fahren. Denn ein Auto verbraucht nur dann Benzin, wenn es auch tatsächlich fährt. Gerade für Fahrten unter 5 Kilometern ist es deshalb sinnvoll, eine Alternative zu finden. Nicht nur, weil man zu Fuss oder mit dem Velo gleich noch etwas für die Gesundheit tut, sondern vor allem, weil ein Auto auf den ersten paar Kilometern überproportional viel Benzin verbraucht.

Kaufe am besten keinen «Benzinfresser»

Ebenfalls einleuchtend: Wenn du auf den SUV verzichtest und dir stattdessen ein Auto anschaffst, das «von Haus aus» sparsam im Benzinverbrauch ist, kannst du sicherlich am meisten Benzin und letztendlich auch jede Menge Kohle sparen. 

Starte den Motor und fahr los

Den Motor zu starten, um sich dann zuerst einmal gemütlich anzuschnallen, den Sitz optimal einzustellen, die Spiegel zu richten und noch kurz das Handy zu checken, ist pure Benzinverschwendung. Besser ist es, alles so einzustellen, dass man nach dem Starten des Motors direkt losfahren kann. Ein Aufwärmen des Motors bei Modellen, die nach 1980 gebaut wurden, ist übrigens auch nicht mehr nötig.

Schalte benzinsparend

Um möglichst benzinsparend zu fahren, solltest du schnell hochschalten. Denn sowohl zu niedrige als auch zu hohe Drehzahlen erhöhen den Benzinverbrauch. Im Stadtverkehr kannst du dich deshalb an der folgenden Faustregel orientieren: Tempo 30 im dritten, 40 im vierten und 50 im fünften Gang.

Fahr vorausschauend

Häufige Brems- und Beschleunigungsmanöver verbrauchen jede Menge Benzin. Deshalb ist es sinnvoll, vorausschauend zu fahren und beispielsweise vor einer roten Ampel bei eingelegtem Gang das Auto ausrollen zu lassen.

Nutze die Motorbremse

Die Motorbremse kommt dann zum Tragen, wenn du beispielsweise vor einer Ampel oder bei Bergabfahrten nicht auskuppelst und die Bremse betätigst, sondern ganz einfach den Fuss vom Gaspedal nimmst. So wird das Auto durch den Motor abgebremst. Viele Automodelle unterbrechen dann die Benzinzufuhr komplett – der Verbrauch sinkt auf 0. Und die Bremsen werden dabei auch noch geschont.

Auf dem Verzögerungsstreifen auf der Autobahn kannst du diesen Effekt sogar über eine längere Strecke nutzen, indem du mehrfach gezielt herunterschaltest.

Sei leicht unterwegs

Je schwerer dein Auto ist, umso mehr Sprit verbraucht es. Es ist ja durchaus schön, wenn du dein Auto als ein zweites Zuhause betrachtest und dich darin pudelwohl fühlst, den halben Hausstand mitzuführen ist in Sachen benzinsparend zu fahren keine gute Idee.

Verringere den Luftwiderstand

Je grösser der Luftwiderstand, umso mehr muss dein Auto «kämpfen», um vorwärtszukommen. Das heisst jetzt nicht, dass du dein Auto mit kunstvollen Spoilern verunstalten musst. Aber vielleicht müssen die Skiträger nicht noch 3 Monate nach den Skiferien auf dem Auto montiert sein.

Behandle deinen Flitzer mit Liebe

Auch der Zustand deines Autos kann sich auf den Benzinverbrauch auswirken. Zu niedriger Luftdruck in den Pneus oder ein verschmutzter Luftfilter können den Verbrauch stark in die Höhe treiben. Leichtlaufreifen, die den Rollwiderstand verringern, und Leichtlauföle hingegen wirken sich positiv auf den Benzinverbrauch aus – sind aber auch mit höheren Ausgaben bei der Anschaffung verbunden.

Wenn du alle diese Tipps und Tricks befolgst, kannst du deine Ausgaben für Benzin ganz bestimmt um einige Franken nach unten schrauben.

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Übrigens: Kann man eigentlich auch mit einem Elektrofahrzeug energiesparend fahren – und so die Reichweite erhöhen? Wir verraten es dir in einem der nächsten Blogbeiträge. Stay tuned!


Kennst du noch weitere Tricks, um den Benzinverbrauch in einem erträglichen Rahmen zu halten? Schreibe diese in die Kommentare. Wir sind gespannt!

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